Blog Dich durch Neuseeland!

Noch bis Montag den 22.07.2013 gibt es über blog.de eine Neuseelandreise zu gewinnen. Bewirb Dich einfach über diesen Link und mit etwas Glück begibst Du dich vom 29. September bis 9. Oktober 2013 auf die Reise deines Lebens. Gemeinsam mit Tourism New Zealand werden 5 Blogger gesucht die durch Neuseeland reisen und ihre Erlebnisse täglich bloggen sowie über die Essenz Neuseelands Naturschönheit, Vielfältigkeit und Kultur mit täglichen Blogposts berichten. Von Vorteil ist, wenn Du bereits einen Blog betreibst und direkt loslegen kannst.

Neuseeland Reise gewinnen

Wer schon einmal in Neuseeland war, weiß was diese Reise Wert ist. Neuseeland bietet eine Vielfalt und Abwechslung wie kaum ein anderes Land. Mit 4 Millionen Einwohnern auf einer Fläche 267.710 km² leben in Neuseeland 16,2 Menschen pro km². In Duetschland sind es im Vergleich 227,7 Menschen pro km². Damit ist Neuseeland ein Paradies für Naturliebhaber. Kilometerlange Wanderungen oder Touren durch die Berge entlang der Küste laden ein, sich zu entspannen. Für Actionfreaks wird allerlei geboten. Ob Raftingtouren oder Skidiving, in Neuseeland ist fast alles möglich. Die Kulisse ist dabei atemberaubend und lassen viele nur Staunen. Obwohl Neuseeland nicht wie Europa auf eine lange Kultur zurückblicken kann, gibt es eine Kultur die es kennen zu lernen gilt – Die Maori – . Ein Higlight ist das Auckland War Memorial Museum, in dem man viel über die Geschichte Neuseelands lernen kann. Etwas was Neuseeland noch bekannter gemacht hat ist zweifelsohne der Herr der Ringe. So ist es möglich auf den Spuren von Frodo zu reisen und das Auenland zu besichtigen. Die Filmkulisse ist heute eine vielbesuchte Touristenattraktion.

Greymouth Neuseeland Bei einer Explosion in einem neuseeländischen Kohlebergwerk wurden am Freitag 29 Bergleute verschüttet. Zwei Leichtverletzte konnten sich aus der abgelegenen Mine Namens Pike River retten. Wegen der Gefahr weiterer Gasexplosionen in dem neuseeländischen Kohlebergwerk wurde die Rettungsaktion für die noch vermissten Bergleute erneut vertagt. Die Sicherheit der Rettungsmannschaften und der eingeschlossenen Kumpel könne noch nicht gewährleistet werden, sagte Einsatzleiter Gary Knowles. “Wir konzentrieren uns im Moment darauf, die eingeschlossenen Bergleute zu lokalisieren und sie dann sicher rauszuholen”, erklärte er. Hauptproblem sei, dass die Lage im Bergwerk noch instabil sei. “Ich kann es nicht riskieren, Rettungsteams hineinzuschicken”, so der Einsatzleiter.

Zu den insgesamt 29 Bergleuten zwischen 17 und 62 Jahren, die noch in dem Schacht sind, hat es bislang noch keinen Kontakt gegeben. Der Vater eines der Vermissten machte der Einsatzleitung schwere Vorwürfe wegen ihrer zögerlichen Haltung: “Wenn sie mich gehen ließen, wäre ich schon längst drinnen und würde nach meinem Sohn suchen. Ich habe keine Angst. Ob da noch Gas ist oder nicht. Die haben ständig neue Ausreden, statt endlich eine Lösung zu finden.”

Viele der 9.500 Einwohner Greymouth’s beteten bei einem Gottesdienst in der kleinen anglikanischen Kirche am Sonntag für ihre Angehörigen und Freunde. “Wir sind uns in unserer Gemeinde alle sehr nahe. Jeder kennt jeden. Und die Gebete helfen der ganzen Gemeinde”, erzählt eine Gottesdienstbesucherin. Ein Mann ergänzt: “Jeder will nur, dass die Männer endlich nach Hause kommen. Dort sind Brüder, Väter, Söhne, Onkel und Arbeitskollegen.”

Mehr als 24 Stunden nach der Explosion gibt es aber noch Hoffnung, daß die Bergleute überlebt haben. Inzwischen ist ein Bergbau-Rettungsteam aus Australien am Unglücksort eingetroffen. Teamchef Chris Clifford: “Wir haben Leute dabei, die 25 Jahre Erfahrung mit solchen Situationen haben. Wir sind alle auf Rettungseinsätze spezialisiert. Was wir genau tun können, wird sich aber erst noch zeigen.”

Nach Angaben des Chefs der Mine, Peter Whittall, gibt es Trinkwasser unter Tage und die Bergleute hätten Lunchpakete dabei. Welche Schäden die Explosion unter Tage angerichtet hat und welche Konsequenzen das für die Bergleute direkt hatte, ist jedoch nicht bekannt. Die Männer sollen etwa zwei Kilometer vom Tunneleingang entfernt sein. Whittall sagte, mit Rettungs- und Atemgerät würde es etwa zwei Stunden dauern, zu Fuß zu den Verschütteten vorzudringen. Das Minenunternehmen hatte zuvor angegeben, dass jeder Bergmann eine Notfallausrüstung und Sauerstoff für 30 Minuten bei sich hatte. Dies sei ausreichend, um Sauerstoffvorräte zu erreichen, die das Überleben für mehrere Tage ermöglichten.

Whittall erläuterte, es handele sich um ein Tunnelbergwerk, nicht um einen Grubenschacht – die Retter müssten also nicht wie bei dem Bergbau-Drama in Chile große Tiefen überwinden. Auch Knowles hatte laut dem US-Nachrichtensender CNN (online) gesagt: «Das hier ist nicht Chile. Es ist eine ganz andere Art von Mine.» Laut Polizei sind 24 der Vermissten Neuseeländer. Außerdem gehörten zu der Gruppe zwei Australier, zwei Briten und ein Südafrikaner.

neuseeland_weltkarteWie die US-Geologiebehörde USGS berichtete, kam es 30 km westlich von Christchurch in 16 km Tiefe am Samstag den 04.09.2010 um 4.35 Uhr (Ortszeit) zu einem Erdbeben mit der Stärke 7.0. Das Erbeben sorgte für einen großflächigen Stromausfall und gebrochene Gasleitungen verursachten einige Brände. Neben dem Mobilfunknetz kam auch die Wasserversorgung zum erliegen. Der Internationale Flughafen in Christchurch wurde aus Sicherheitsgründen vorläufig geschlossen, auch der Bahnverkehr auf der gesamten Südinsel kam zum erliegen. Die Behörden verhängten den Notstand über die zweitgrößte Stadt Neuseelands mit 340.000 Einwohnern. Besonders betroffen sind Gebäude, Brücken, Straßen aber auch zahlreiche Autos wurden beschädigt. In einigen Fällen kam es zu Plünderungen wie die Polizei berichtete. Nach der US-Behörde für Ozeanographie besteht keine Gefahr aufgrund eines Tsunamis. Nicht selten kommt es in Neuseeland zu Erdbeben, da zwei Erdplatten in diesem Gebiet aufeinanderprallen. Insgesamt kommt es um Neuseeland zu mehr als 14.000 Beben, nur ein Bruchteil ist hingegen wirklich spürbar und führt zu Schäden. Erst am 16. Juli 2009 kam es in der Region Fiordland im Westen der Südinsel zu einem Erdbeben der Stärke 7.8.

Weiteres Erdbeben in Neuseeland am 06.09.2010…

Hua Lumphong (Bahnhof) BangkokNach 4 Tagen Bangkok hatten wir genug vom Großstadttrubel und machten uns vom Hauptbahnhof Hua Lumphong mit dem Nachtzug auf nach Sura Thani im Süden Thailands. Mit dem Taxi ging es dazu erstmal für 90 Baht (ca. 2 €) zum Touristenzentrum, wo wir einen Tag zuvor unsere Reise nach Koh Samui planten, um alle notwendigen Unterlagen in Empfang zu nehmen. Anschließend zogen wir mit unserem Gepäck und den Tickets los zum Bahnhof, wo Martin uns dann noch eine kleine Stärkung von Mc Donalds besorgte, während ich mir das Treiben im Hua Lumphong (Bahnhof) anschaute. Ohne eine Ahnung, denn die Anzeigen waren alle auf thailändisch fragten wir uns zu unserem Zug durch, für den wir Platzkarten 2. Klasse besaßen. Alles verlief reibungslos und so schlossen wir im Zug schnell Freundschaft mit unserem Sitznachbarn Alfonso aus China. Was heißt China, eigentlich ist er ursprünglich aus Spanien, lebt aber schon seit vielen Jahren in China. Wir lachten wirklich viel, denn der 49 jährige Alfonso hatte viele lustige Geschichten im Gepäck. Da er noch nix gegessen hatte bestellte er sich von der Bordküche etwas und gab auf die neue Freundschaft ein Bier aus. Daraus wurden dann noch zwei, drei und so weiter ;) . Später stieg dann noch eine Thailänderin zu, die zu ihrem bedauern den noch freien Platz neben Alfonso hatte. Anfangs noch schüchtern schaffte es Alfonso mit seiner aberwitzigen Art die Unimitarbeiterin zum sprechen zu bringen. So plauderten wir munter drauf los und versuchten die gute Frau mit in unser Gespräch zu integrieren. Ich möchte garnicht wissen was sie das ein oder andere Mal von uns gedacht haben mag. Gegen Mitternacht machten wir uns dann in die aus Sitzen umgebauten Betten. Vorher noch zur Toilette und Zähne putzen. Auch wenn es ziemlich laut und ruckelig war, schliefen wir doch recht gut und wachten erst wieder auf als die ersten Verkäufer schreiend durch den Zug kamen: “fresh melon, fresh melon?!” Hallo, es war 6:00 Uhr morgens und die baten den Leuten Frische Melone an, oh mein Gott dachte ich und drehte mich nochmal um bis dann die nächsten mit Kaffe durchkamen. Mit dem Schlafen war es also vorbei und so schauten wir ersteinmal ob all unsere Sachen noch da waren, nix geklaut und alles noch da. Martin und Alfonso kroch auch so langsam aus ihren Kojen und so lachten wir am Morgen auch schon wieder zusammen.

Fahrt von Hua Lumphong (Bangkok) über Sura Thani nach Koh Samui:

Bangkok - Sura Thani - Koh Samui

Mit der Southern Railway (Nachtzug) Hua Lumphong in Bangkok nach Sura Thani und mit der Fähre weiter nach Koh Samui. Angenehmes Reisen besonders für Backpacker oder Abenteuersuchende.

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Fähre von Sura Thani nach Koh SamuiEndlich waren wir in Sura Thani angekommen und für die meisten der Reisenden war dies auch deren Zielbahnhof. Zu unserer Freude waren ziemlich viele Junge Leute unter den Leuten die hier ausstiegen, später wussten wir auch den Grund dafür. Schließlich standen wir wenige Tage vor der Weltbekannten Full Moon Party auf Koh Phangan die jeden Monat einmal stattfindet. Aber ersteinmal ging es mit dem Bus weiter vom Bahnhof zur Fähre, die uns rüber nach Koh Samui bringen sollte. Am Hafen angekommen warteten wir ca. eine Stunde bei strahlendem Sonnenschein (ach was, es war verdammt heiß) auf die Fähre. nach und nach kamen immer mehr Busse am Hafen an und wir fragten uns ob die denn alle mit einer Fähre fahren wollen. Und ja sie fuhren alle mit einer Fähre, wie dies ausschaut seht ihr auf dem Bild. Alle Reisenden hatten schließlich noch einen Koffer oder ein Backpack mit sich, was auch irgendwie mit auf das Schiff musste.

Informationen zur Fahrt Bangkok – Sura Thani:

Ort: Hua Lumphang (Bangkok Hbf)
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Dauer: 12 Stunden
Übernachtung: Im Zug werden die Sitze zu Betten umgebaut, Bettzeug ist vorhanden!
Ausstattung: Air Condition, Waschbecken, WC, Bordrestaurant, z.B. Bier 150 Baht)
Hinweise: Mit dem Nachtzug ist man ca. 6:30 Uhr morgens ausgeschlafen in Sura Thani und kann die erste Fähre rüber nach Koh Samui nehmen. Für die Fahrt ist 2. Klasse (Sleeper) ausreichend.
Kosten: 680 – 770 Baht (nur Nachtzug 2. Klasse)
948 Baht (Kombiticket Zug & Fähre)
Mehr Infos: State Railway of Thailand oder Preise und Fahrtzeiten

Snake Farm BangkokAm Mittwoch gegen Mitternacht gut in Bangkok gelandet machten wir uns direkt mit dem Taxi auf zum Hotel Heritage Baan Silom, was nun unser Domizil für 4 Tage war, bevor es über Sura Thani rüber nach Ko Samui gehen sollte. Die Zeitumstellung meisterten wir in Richtung Heimat besser als damals in die entgegengesetzte Richtung. Nach 6 Stunden schlaf waren wir wieder putzmunter und frühstückten ausgiebig im Hotel. Danach ging es auch schon auf Entdeckungstour in die tropische 12 Millionen Metropole. In einer Schhlangenfarm konnten wir sogar beobachten wie sich eine Königskobra ihr altes Gewand abstreifte. Kulinarische Genüsse gab es überall zu traumhaft günstigen Preisen. Auch wenn wir manchmal kleine Snacks vom Grill direkt an einer 8 spurigen Strasse zu uns nahmen, bekam uns die thailändische Küche sehr gut.

Bilder vom 1. Tag und 2. Tag (25./26.03.2010):

Bangkok Sightseeing

Bei 35°C ging es zu einer Snake Farm, dem Lumphini Park, What Phra Kaeo, Wat Arun und zu Rattanakosin. Tempelliebhaber sind übrigens in Bangkok goldrichtig. Natürlich besuchten wir auch einen Thaiboxkampf im Lumpinee Stadion.

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Thaiboxen im Lumpinee Stadion BangkokFrühstück im Starbucks direkt vor unserem Hotel und los ging es auf Bangkok Besichtigungstour. Ein erster Blick auf den Stadtplan erschreckte uns ein wenig, denn Bangkok ist flachenmäßig mit 1.600km² fast doppelt so groß wie Berlin. Nachdem wir zahlreiche Tempel durchforstet hatten, kamen wir ins Gespräch mit einem Thai, der sich später als undecover Policeman autete. Unser Glück, denn er gab uns viele nützliche Informationen. So erfuhren wir von ihm, dass ein Tag zuvor der König Bhumibol Adulyadej im soeben besuchten Tempel zu Besuch war und die Regierung aus diesem Grund einiges investierte um Demos und Aufstände zu vermeiden. Überall Armee und Polizei, das konnte auch nicht normal sein. Gelbe Flaggen und rot gekleidete Menschen schmückten die Strassen und im Zentrum fand eine große Demo (die wenige Wochen auch zum Thema in den deutschen Nachrichten wurde) statt. Der Undercover Policeman riet uns ein Tuk Tuk zu nehmen und schrieb uns alle wesentlichen Informationen auf ein kleines Blatt Papier. Für sage und schreibe 20 Baht (0,50 €) fuhr uns das Tuk Tuk dann 2 Stunden durch die Stadt und brachte uns von einer Attraktion zur nächsten. Grund dafür war, das der Fahrer des Tuk Tuks Benzingutscheine von den jeweiligen Standorten bekam. So besichtigten wir einige weitere Tempel und zwei Dressmarts. Scheinbar wussten von dieser Aktion nicht viele Touristen denn die Tempel waren nicht so überlaufen wie einige zuvor. Im ersten Tempel kamen wir mit einem Thai in Kontakt der uns das Ritual des Buddhismus ein wenig erläuterte. Er sprach perfekt Englisch was die Sache um einiges einfacher machte. Nächstes Ziel war ein Touristenzentrum, wo wir Karten für einen angesagten Thaiboxkampf ergattern konnten. Zufälligerweise kämpfte an diesem Tag der Thai-Champion was dieses Event auch für Thais selber attraktiv werden ließ. Wir hatten an diesem Tag soviel Glück, Grund dafür musste wohl Martins Greenstone sein, welchen er in Neuseeland bekommen hatte.

Stewart Island HafenVom 24.02. bis 26.02. hieß es auf nach Stewart Island, der drittgrößten und südlichsten Insel Neuseelands. Einzig die Hafenstadt Oban (Halfmoon Bay) ist besiedelt und wird von 400 Menschen bewohnt. Nachdem wir unser Auto auf dem bewachten Parkplatz neben dem Fährhafen abstellten nahmen wir die Fähre von Bluff über die Foveauxstraße nach Stewart Island. Die Überfahrt war ruhig, was keinesfalls immer der Fall sein muss (dazu aber später mehr). Nach ca. einer Stunde auf Stewart Island angekommen, suchten wir das vom DOC betreute Visitor Center auf, um uns für den Rakiura Track anzumelden. Wir hatten Glück und es waren noch freie Plätze auf den Hütten des Tracks verfügbar, da dieser auf 24 Personen pro Tag begrenzt ist.

Beschreibung des Rakiura Tracks auf Stewart Island:

1. Sektion 4 hours (12km) Halfmoon Bay to Port William Hut
2. Sektion 6 hours (12 km) Port William Hut to North Arm Hut
3. Sektion 5 hours (12 km) North Arm Hut to Halfmoon Bay


Rauhe See auf der FoveauxstraßeWieder in der Halfmoon Bay angekommen versuchte Marius nochmal sein Glück um an der Ferry Wharf einen Fisch zu fangen, jedoch blieb er erfolglos und fütterte die Fische lediglich mit seinem Haken. Wir kauften uns die Fahrkarte zurück von Stewart Island nach Bluff und wollten noch eine Portion Fish & Chips zu uns nehmen, doch leider hatte das kleine Fischrestaurant von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr geschlossen. Das Leben auf Stewart Island ist zwar ziemlich rau doch die Uhr tickt deutlich ruhiger als anderswo auf der Welt. So kann es auch schon einmal vorkommen das die Fähre auf der rauen Foveauxstraße nicht fahren kann. Für derartige Situationen gibt es im Fährgebäude ein kleines Cafe mit gemütlichem Aufenthaltsraum für die Passagiere. So gönnten wir uns dort eine heiße Schokolade und ein kleinen Snack. Obwohl die See an diesem Tag ziemlich rau war, verkehrte die Fähre dennoch ohne Verzögerung. Bis zu 7 Meter hohe Wellen führten zu Marius Seasickness, alles weitere erspare ich euch lieber ;) . Eine Stunde später war die Achterbahnfahrt vorbei und wir erreichten den Hafen von Bluff.

Informationen zum Rakiura Track:

Dauer: 3 Tage
Distanz: 36km (12 km+12 km+12 km)
Übernachtung einfach ausgestatte Hütten
Ausstattung: fließend Wasser, Matratzen, Heizofen, WC
Attraktionen: Hangebrücken, Lookout, Strände, Bäche, Regenwald,
pure Natur, Fishing, Paua und Jakobsmuscheln, Kiwi’s beobachten
Kosten: $30 ($15 à Hut)
Buchung: Departement of Conservation (DOC)
Bemerkungen: Kocher, Kochgeschirr, Trinkwasser, Schlafsack, Essen, Regenkleidung
und Licht mitnehmen! Kein Strom & kein Handynetz!


Arthurs Pass - Avalanche Peak TrackAm Sonntag (21.02.2010) hieß es um 6 Uhr aufstehen, um von Christchurch zum Arthurs National Park zu fahren wo der Avalanche Peak Track auf uns wartete. Gemeinsam mit Mirco, Michael und Sebastian machten wir uns um Punkt 7:00 Uhr im Nissan Sunny los. Zwei Stunden später erreichten wir auch schon das 140 km entfernte Arthurs Pass Village an den Südalpen der Südinsel Neuseelands (Southern Alps/Kā Tiritiri o te Moana) mit seinem bekannten Bahnhof, wo auch der Tranz Alpine Train von Christchurch nach Greymouth einen Stop einlegt.

The 29er Climbing GangIm Visitor Center meldeten wir uns für den Avalanche Peak Track an, denn falls wir uns bis zum nächsten Morgen nicht zurück melden würden, wird ein Suchtrupp losgeschickt. Der Track wird vom DOC als schwierig eingeschätzt, da es ziemlich steil bergauf geht und das Wetter ziemlich schnell wechseln kann. Wir hatten an diesem Tage jedoch das traumhafteste Wetter was man sich nur vorstellen kann und auch der gefährliche Wind blieb aus. So machten wir uns also zu viert los auf den 6 Stunden Track welcher von 737 m auf 1.833 m hinauf geht. Über Bäche und kleine Climbingpassagen ging es meist über steiniges Geröll in Richtung Summit. Nach einer Stunde legten wir neben vielen kleineren Stops die erste Rast ein, wo wir feststellten das alle in unserer Bergsteigergruppe 29 Jahre alt waren *hehe*. So mnachmal war es nicht einfach mit dem Schweizer Triathleten Mirco und erfahrenen Wanderer Sebastian Schritt zu halten. So ist es halt wenn man aus dem Flachland kommt ;) .

Avalanche Peak - Kea's in 1.833mWir erreichten die Baumgrenze bei 1.200 Metern, wovon man eine schöne Sicht auf Bealey valley, Cora Lynn Station, Black Range and Mt Bealey hat (wenn das Wetter mitspielt). Die Sonne strahlte von nun an mit ihrer vollen Kraft auf uns ein, was den Aufstieg ziemlich schweißtreibend werden ließ. Trotzdem war es ein unvergessliches Erlebnis und Challange zugleich. Nach 2.5 Stunden erreichten wir die Spitze mit seinen 1.833 Höhenmetern wo schon einiger Wanderer Rast einlegten. Was gibt es hier mehr als eine 360° Sicht, strahlend blauer Himmel und ein selbstgemachtes Sandwich? Kea’s genau, grüne Bergpapageien die alles versuchen um an die leckeren Früchte, Süßigkeiten und was da noch so alles im Gepäck der Wanderer ist, zu kommen. Ohne das ich es bemerkte machte sich einer der beiden, die uns an diesem Tage Gesellschaft leisteten, an meinem T-Shirt zu schaffen, welches ich zum trocknen hinter mich auf die Steine gelegt hatte. Michael rief mir zu und sagte ich solle auf mein T-Shirt acht geben, puh nochmal Glück gehabt. Weniger Glück hatte dagegen Mirco, der eine Banane solange neben sich zu liegen hatte, bis ein Kea mit der ganzen Banane davon flog. Wir lachten uns dennoch halb tod, denn der Kea hatte ziemlich zu tun und das Gewicht der Banane gab die Flugrichtung vor :) . Scheinbar war er auf den Geschmack gekommen, denn ich gab ihm ein Stück von meiner Banane zuvor *hehe*.

Otira Viaduct - Arthurs PassNach einer Stunde Rast auf dem Avalanche Peak machten wir uns auf zum Abstieg, welcher auch wieder ohne Verletzungen von allen gemeistert wurde. Ein schöner Track welchen wir in dann 5 Stunden bewältigt hatten. Ein wenig geschafft kehrten wir in einem Cafe ein, wo ich mir ein richtig großes leckeres Eis gönnte. Wir waren früher als erwartet zurück und es blieb noch genug Zeit um den 10 km von Arthurs Pass entfernten Otira Viaduct zu besuchen, welcher 1999 fertig gestellt wurde und über 440 m unsicheres Gelände führt. Aufgrund der Enge des Tales war man gezwungen, ihn mit der außergewöhnlich hohen Steigung von 12-16 % zu errichten.

Bilder zum Avalanche Peak Track:

Arthurs Pass - Avalanche Peak

Der Arthurs Pass ist ein alpiner Übergang in den Südalpen von Neuseeland. Zahlreiche Tracks wie der Avalanche Peak Track geben einen fantastischen Überblick über die Bergregion bei schönem Wetter. Wer eine Challange braucht ist hier richtig!

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Informationen zum Avalanche Peak Track:

Dauer: 6-8 Stunden
Distanz: 8 km
Ausgangshöhe 737 m
Gipfelhöhe: 1.833 m
Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll
Attraktionen: Creeks, Wasserfälle, View auf Arthurs Pass Village, Bealey
valley, Cora Lynn Station, Black Range and Mt Bealey
Kosten: kostenlos
Bemerkungen: Vor Beginn im Visitor Center zur eigenen Sicherheit anmelden!


3.02.2010

Track Neuseeland

Banks Peninsula Track Neuseeland – Akaroa Daniel 30.01. bis 01.02.2010

Akaroa - Bank PeninsulaNeuseeland ist bekannt für seine atemberaubenden Tracks wie beispielweise der wohl berühmteste Wanderweg namens “Milford Track” auf der Südinsel. Aber auch andere Tracks sind zu empfehlen und lange nicht so weit im voraus ausgebucht. Nachdem ich von dem Bank Peninsula Track um Akaroa (nahe Christchurch) gehört hatte, machte ich mich auf den Weg zum Visitor Center von Christchurch um herauszufinden, ob kurzfristig eine Buchung möglich ist. Und wieder einmal stand das Glück auf meiner Seite und es waren vier Plätze für das nahende Wochenende verfügbar. Gemeinsam mit drei Kommilitonen ging es also am Samstag nach Akaroa, um von dort aus den Track über 35km zu bewandern. Wir wählten die sportliche Variante was soviel heißt den Track an zwei Tagen zu bewältigen. Wir hatten dennoch genug Zeit um die malerische Landschaft um Akaroa zu genießen.

Beschreibung des Banks Peninsula Tracks:

1. Sektion 3-5 hours (11km) Onuku to Flea Bay (Pohatu)
2. Sektion 2-3 hours (8km) Flea Bay (Pohatu) to Stony Bay
3. Sektion 2-3 hours (6km) Stony Bay to Otanerito (Long Bay)
4. Sektion 3-4 hours (10km) Otanerito to Akaroa


Banks Peninsula TrackAus zeitlichen Gründen hatten wir uns dafür entschieden den Track an zwei Tagen zu machen. Dies bedeutet man hat jeweils zwei Etappen an einem Tag zu bewandern. Für Sportler und erfahrene Wanderer kein Problem und wir hatten dennoch genug Zeit zum genießen, da die Distanzen nicht zu groß sind. Für Paare oder größere Wandergruppen ist es jedoch besser den 4-Tages-Track zu wählen, da man so mehr Zeit hat, an den fantastischen Plätzen zu verweilen und zu genießen. Allein die Hütten sind so speziell und einmalig, dass es sich lohnt 4 Nächte inmitten der Natur zu verbringen ohne jedoch auf die normalen Dinge des Lebens verzichten zu müssen. In allen Hütten ist fließendes Wasser verfügbar und Lebensmittel können gekauft werden, manchmal sogar frische Eier für ein gemütliches Frühstück.

Informationen zum Banks Peninsula Track:

Dauer: 4 Tage oder 2 Tage
Distanz: 35km (11km+8km+6km+10km)
Übernachtung komfortabel ausgestatte Hütten
Ausstattung: Dusche, WC, Doppel- und Einzelbetten,
Gaskocher, teilweise Elektrizität, Feuerstellen, Shop mit Lebensmitteln
Attraktionen: Pinguine, Seerobben, Albatrosse, Schafe, Delfine, Wasserfälle,
Strände und Cliffs
Kosten: 2-Tages-Track $135/$150
4 Tages Track $200/$230
Buchung: Banks Peninsula Track – offizielle Website


Weihnachten 2009 mal anders – Neuseeland Rundreise

Queenstown AirportNach fast drei Monaten Englischunterricht war es endlich soweit und wir konnten unsere lang ersehnte Reise auf die Südinsel antreten. Bevor es am 15. Dezember jedoch in die Actionreiche Stadt Queenstown ging, waren noch viele Dinge zu erledigen. Martin musste seine ganzen Sachen zusammen packen, da er nach unserer Urlaubszeit in eine Hostfamily wechselte. Daniel konnte sich auf Aniela freuen, denn sie erreichte Auckland am 13. Dezember und die beiden hatten keine Zeit zu verlieren, um soviel wie möglich zu erleben. Gleich am nächsten Tag ging es los, auch wenn Anielas Koffer in Sydney verblieben war. Alles das und noch viel mehr könnt ihr in den folgenden Berichten nachlesen (nach und nach folgen neue Berichte, achtet auf die Links):

Datum Reiseziel Wer?
14.12.2009 Waiheke Island Aniela & Daniel
15.12.2009 Auckland – Queenstown alle
16.12.2009 Queenstown alle drei
Horse Riding – Lord of the Rings Aniela
Skydiving Daniel
Action Combo – Canyon Swing Martin
17.12.2009 Queenstown – Te Anau alle drei
18.12.2009 Te Anau – Milford Sound alle drei
19.12.2009 Te Anau – Omarama alle drei
20.12.2009 Omarama – Mt. Cook alle drei
21.12.2009 Omarama – Haast alle drei
22.12.2009 Haast – Franz Josef alle drei
23.12.2009 Franz Josef alle drei
24.12.2009 Fox Glacier alle drei
25.12.2009 Franz Josef – Queenstown alle drei
26.12.2009 Queenstown – Auckland Aniela & Daniel
27.12.2009 Auckland – Waitomo Aniela & Daniel
Queenstown – Invercargill *New* Martin
Lost World 100m Abseil Aniela & Daniel
28.12.2009 Waitomo – Taupo Aniela & Daniel
Invercargill – Dunedin Martin
29.12.2009 Taupo Aniela & Daniel
Dunedin – Otago Penesula Martin
30.12.2009 Taupo – Rotorua Aniela & Daniel
Rafting mit 7m Wasserfall Aniela & Daniel
Dunedin – Timaru – Lake Tekapo Martin
31.12.2009 Rotorua – Auckland Aniela & Daniel
Timaru – Christchurch Martin
01.01.2010 Piha Beach Aniela & Daniel
Piha Beach Daniel & Aniela
02.01.2010 Auckland – Berlin Aniela
Sumner Road Martin
03.01.2010 Auckland – Christchurch Daniel
Christchurch – Auckland Martin


23.01.2010

Pinguine Neuseeland

Oamaru - Chillawhile Backpackers Das letzte Wochenende stand ganz im Zeichen des Pinguins, denn wir hatten uns vorgenommen von Christchurch via Oamaru nach Dunedin zu fahren. Gleich Freitag nach der Schule machten wir uns zu fünft, Daniel, Michael (Schweiz), Lubor (CZ), Kate (AUT) und Monica (Schweiz), in Lubors Nissan Primera auf den Weg über den Highway Number 1 in Richtung Süden nach Oamaru. Dort angekommen, drei Stunden dauerte die Fahrt, checkten wir in der “Villa Kunterbunt” ein und erkundigten uns nach den Pinguinen.

Der nette Guide an der Rezeption zeigte uns auf einer kleinen Karte wo wir die kleinsten Pinguine, die Blue Pinguins, finden können. Zur Option standen eine kostenlose Variante am Strand oder eine kommerzielle Führung. Natürlich entschieden wir uns ersteinmal für die günstigere Variante am Hafen ;) , mussten dann jedoch feststellen das dieser Ort nicht wirklich schön anzuschauen war :( . Pinguins crossing - OamaruSo mussten wir also zum “Pinguinstadion”. Warum Stadion? Die Veranstaltung welche wir nun besuchten gleicht einem Naturkino, denn eine große Tribüne mit Sitzplätzen ziert den Strand. Mit Mirkofon ausgestattet erläuterte ein Tourguide das Procedere der Pinguine und wieß uns mehrmals darauf hin, dass keine Fotos gemacht werden dürfen. Nach ca. einer Stunde, es war bereits Stockduster kamen die Pinguine tatsächlich in Scharen an den Strand geschwommen. Glücklicherweise wurden auf dem Gelände einige Laternen installiert, sodass man das Ganze Schauspiel gut beobachten kann. Nun liefen ca. 200 kleine 25cm große Blaupinguine an der Tribüne vorbei :) . Absoluter Wahnsinn und einfach nur “cute” (niedlich). Unsere Entscheidung hatte sich also gelohnt und wir waren alle glücklich endlich Pinguine gesehen zu haben. Nach der Veranstaltung liefen die kleinen tolpatschigen Vögel sogar auf der Strasse herum und wir sahen, dass die Schilder “Pinguins Crossing” nicht zum Spass aufgestellt wurden.

Bar Oamaru Nun kehrten wir noch auf ein Bier in der wohl einzig offenen Bar in Oamaru ein, bevor es wieder zurück zu der einzigartigen Unterkunft ging. Eine wirklich außergeöhnliche Backpackerunterkunft in alternativen Stil mit kostenlosem Internet und sogar Breakfast for free. Zudem bestand die Möglichkeit eines der zahlreichen Musikinstrumente (Piano, Gitarre, Trommeln etc.) zu nutzen oder gar ein Ölgmälde zu malen, denn die Unterkunft ist gleichzeitig eine Artgalerie. Letzteres nahm Kate in der Nacht von Freitag zu Samstag nach zwei Flaschen Wein doch glatt wahr, um sich die Zeit bis zum Sonnenaufgang morgens am Strand von Oamaru zu vertreiben. Lubor fand sich nach Bier und Wein auch nicht mehr ganz zurecht und schlief auf dem Flur. Alle anderen unserer fünfköpfigen Reisegruppe nutzten die Nacht zum schlafen in gewöhnlichem Stil, um am nächsten Tag fit zu sein, schließlich waren wir auf der Suche nach den seltenen Yellow Eyed Pinguinen.

Moeraki Builders Neuseeland Gegen 10:30 Uhr machten wir uns weiter in Richtung Dunedin und folgten der etwas längeren aber dafür viel schöneren Küstenstraße in Richung Süden, wo wir an einsamen Stränden öfter mal einen kurzen Stop einlegten. Unser erstes Ziel für den Samstag waren die Moeraki Builders, vier Millionen Jahre alte Steinkugeln, welche direkt am Strand der Ostküste liegen. Nice to know und wirklich sehenswert! Weiter ging es für uns zum Shag Point wo Seerobben aus nächster Nähe beobachtet werden können. Zum Teil waren die für uns jederzeit friedvollen Geschöpfe nur einige Meter von uns entfernt, sodass einige schöne Fotos die Belohnung waren. Es machte wirklich viel Spass diese schnellen und geschicklichen Tiere in ihrer natürlichen Lebensweise zu beobachten. Eigentlich bekommt man an diesem Ort auch Yellow Eyed Pinguins zu Gesicht, jedoch hatten die niedlichen Vögel an diesem Tag wohl eine Huntingtour gebucht und standen nicht zur Verfügung. Geduld ist eben alles und wir sollten später auch noch dafür belohnt werden. Ersteinmal ging es für uns jedoch weiter nach Dunedin, wo wir wie immer als erstes unsere Unterkunft sicherten. Nichts ist wichtiger als nachts ein richtiges Bett zum schlafen zu haben, auch wenn dies meistens nur für wenige Stunden genutzt wird.

Albatross Otago PeninsulaAn der Touristeninformation erkundigten wir uns nach den Pinguinen und buchten eine Tour auf der Halbinsel Otago Peninsula, wo neben Pinguinen und Seerobben auch die einzigste Albatrosskolonie auf einem Festland zu finden ist. Gleich im Anschluss machten wir uns auf den Weg, denn die Tour startete schon eine Stunde später. In der ganzen Hektik vergaßen wir jedoch die Tankanzeige zu checken, sodass kurz nach erreichen der Halbinsel auch schon die Reserveleuchte zu leuchten anfing. Natürlich war weit und breit auch keine Tankstelle, wie das immer so ist. Egal wird schon reichen dachten wir uns…! Wir waren gut in der Zeit und erreichten den Pinguin Place früher als erwartet, sodass wir noch schnell zur 4km entfernten Albatrosskolonie fuhren und damit das Ende der Otago Peninsula Halbinsel erreichten. Dort bekamen wir die wirklich riesigen Albatrosse zu Gesicht. Der Anblick eines vorbeigleitenden Albatross ist unvergesslich: Getragen von schlanken Flügeln, deren Spannweite mehr als drei Meter betragen kann, erreicht der Königsalbatross im Sturzflug eine Geschwindigkeit von über 115 km/h. Mehr zu den Vögeln gibts auf der offizillen Webseite.

Gelbaugenpinguine NeuseelandWieder zurück an dem Pinguin Place angekommen, startete die Tour durch eine Farm, wo die vom aussterben bedrohte Art der Yellow Eyed Pinguins nahezu ungestört Nisten und Jungen aufziehen kann. Nach einem kurzen Vortrag brachte uns ein kleiner Bus über einen Hügel an das Naturreserve. Präperierte und zum Teil mit Netzen verdeckte Gräben führten uns “Undercover” durch das Reserve, wo wir an einigen Stellen einen Meter dicht an die Pinguine herankamen ohne das sie uns bemerkten. So konnten wir das Eine oder Andere schöne Foto, ohne Blitz versteht sich, von den niedlichen Gechöpfen machen. Seht selbst unter Bilder.

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