31.10.2009

Coromandel - Wochenendausflug

Cathedral Cove & New Chums Beach

dsc2800Nun hatte uns Abenteurer der Appetit gepackt. Deshalb suchten wir auf unserem Weg zur wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit auf der Halbinsel Coromandel eine Frühstücksmöglichkeit. Im kleinen Örtchen Hanai, das nur wenige hundert Meter vom Besucherparkplatz der Cathedral Cove entfernt liegt, wurden wir fündig und konnten uns durch ein wiedereinmal üppiges english Breakfest für den kommenden Tag stärken.


Als wir gegen 10:30 unser Auto schon nicht mehr auf den gekennzeichneten Parkflächen sondern am Seitenstreifen abstellten, konnten wir schon erahnen das wir nicht die einzigen Besucher an diesem sonnigen Sonntag sein würden. Nach einer wie gewohnt gut ausgeschilderten Wanderung von etwa 35-40 min. und einem letzten kurzen Treppen Abstieg erreichten wir dann den Strand der Gemstone Bay. Auf beiden Seiten der wirklich faszinieren anzuschauenden „Kathedrale“ funkelte uns weißer Sand an und lud uns dazu ein die Schönheit der Gesamten bucht ein wenig zu genießen. Trotz der verhältnismäßig vielen Besucher(etwa 100), die ebenso die sich bietende Chance nutzten um zu relaxen, hatten wir auch hier nicht das Gefühl an einem hektischen oder gar überlaufenden Ort zu sein, den auch hier ist genügend Platz für Alle da.


Da wir es aber nicht gewohnt waren die Schönheit der Natur mit anderen teilen zu müssen, entschieden wir uns nach etwa 1:30 Stunden dazu einen etwa 60 Autokilometer entfernten Strand anzusteuern, der uns als Geheimtipp im Touristeninformationscenter empfohlen worden war.

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Das dieser Tipp wirklich ein geheimer und zugleich goldrichtiger war, durften wir dann selbst entdecken. Dabei waren wir, als in Whangapoua plötzlich die Asphaltstraße endete und uns ungewohnter weise diesmal kein Schild den Weg weisen konnte, zunächst nicht einmal sicher ob wir annähernd die korrekte Richtung eingeschlagen hatten. Wir vertrauten aber unserer Karte und liefen nördlich den Küstenstreifen entlang. Obwohl „liefen“ sicher nicht der richtige Ausdruck dafür sein kann, denn man muss etwa 10Minuten von Stein zu Stein staksen oder springen um voran zu kommen. Erst dann kann man einen Trampelpfad am Rand des Ufers begehen um etwas bequemer in Richtung New Chums Beach zu laufen.

Doch gerade dieser schweren Zugänglichkeit und der versteckte Lage zwischen Kennedy Bay & Whangapoua Village, verdankt dieser Strand vermutlich seine Einzigartigkeit. Nachdem wir auch das letzte Waldstück durchquert hatten und uns der erste Blick in die ansonsten von zwei ins Meer stechenden Gebirgsausläufern umschlossene Bucht gewährt wurde, waren alle Wanderstrapazen schnell vergessen. Der etwa 500 Meter breite, in leichter Sichelform verlaufende Sandstrand, bildete zusammen mit der Sonne und dem türkisfarbenen Wasser ein Panorama das man sonst nicht einmal im Fernsehen so vermittelt bekommen kann.

dsc02965Trotzdem wurde dieses wunderschöne Kleinod der Natur, das seit 2006 auf der Liste der 20 schönsten Strände der Welt steht, um 15:30 von nicht mehr als 10 anderen Abenteurern besucht. Wir konnten uns getrost den Platz zum Frisbee spielen am superfeinen Sandstrand selbst auswählen. :)

Bereits eine Stunde vor dem vermuteten Sonnenuntergang verließen wir diesen paradiesischen Ort angesichts des beschwerlichen Rückweges zum Auto. Wir sind uns aber jetzt schon sicher das wir diesen Ort während unseres Aufenthaltes auf der Nordinsel Neuseelands noch einmal wiedersehen werden.

Das nächste und letzte Etappenziel auf der Halbinsel Coromandel sollte die gleichnamige Stadt sein, die nach Angabe unseres Reiseführer eine weitere Besonderheit für uns bereithalten sollte. Die kleine Schmalspur-Eisenbahn durch einen 30ha großen Naturpark… zuvor genossen wir jedoch erst einmal den Sonnenuntergang vor Coromandel!

Am Montag, das Wetter war wiedereinmal nicht auf unserer Seite, nutzten wir die Zeit für eine Fahrt mit der Schmalspurbahn durch den Regenwald. Ein Doppelviadukt, 3 kleine Tunnel, 2 spiralförmige Streckenabschnitte und 5 Rückwärtsfahrten führten uns hinauf zum Aussichtsplateau wovon wir die atembraubende Landschaft um Coromandel in Bildern festhalten konnten. Für einen kurzen Augenblick stand der Zug wahrhaftig in der Luft! Mehr zur Railway Coromandel…

hier gehts zu unseren Bildern

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