Sprachkurs
Sprachkurs Neuseeland - Englisch lernen!
Bevor wir zum eigentlichen, also der Beschreibung und Beurteilung von unserem Sprachkurs in Neuseeland kommen, möchte wir aber gerne noch ein paar Worte über all die anderen hier vorgefundenen Voraussetzungen zum erlernen, festigen und ausbauen der englischen Sprache verlieren.
Die Einwohner Neuseelands beispielsweise, erleichtern schon am Flughafen die Eingewöhnung durch ihre hilfsbereite und unheimlich nette Art und Weise. Mit einem ernst gemeinten und herzlichen Lächeln wird man dort, wie auch in jedem anderen Geschäft oder auch im Bus danach gefragt, wie es einem geht und woher man kommt. Auch wenn man diese Fragen schnell als Höfflichkeitsfloskeln abtun könnte, so bleibt für uns festzustellen, dass wir lieber so begrüsst werden wollen als anderenfalls mit einem missmutigem “Hallo”. Zudem hat man so jederzeit die Möglichkeit einen kleinen Small Talk zu halten, sofern man das möchte. Ein einfaches Lächeln reicht dafür meist schon aus und schon kann man seine Sprachfähigkeiten ganz nach dem Motto “Learning by doing” erweitern. Sollten einem dabei mal nicht die passenden oder richtigen Vokabeln einfallen, reagiert ein Kiwi (ein echter Neuseeländer) so wie man es sich als Fremder gerne auch in jedem anderen Land wünscht. Nämlich verständnisvoll, geduldig und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl für die jeweilige Situation.
Das der englische Akzent der Neuseeländer als ziemlich schwer und gewöhnungsbedürftig anzusehen ist, können wir in diesem Zusammenhang nicht bestätigen. Wir haben zwar mit der einen oder anderen Schwierigkeit in der Konversation zurechtkommen müssen, allerdings lag das ausschließlich an unserem geringen Vokabular.
Allerdings ist das ja einer der Gründe, weshalb wir uns für einen abwechslungsreichen Sprachkurs in einem englischsprachigen Land entschieden haben.!
Sprachschule Auckland - Kaplan Aspekt
Am Montag den 28.09.2009 startete unser Academic Semester in der Sprachschule von Kaplan Aspekt in Auckland. Je nachdem wie das Wetter oder die Zeit es zulässt können wir zwischen Bus und Fußweg wählen, um vom Appartement die Sprachschule zu erreichen. Meist wählen wir den 20minütigen Fußweg über die Grafton Bridge und durch den Park „Auckland Domain“.
1. Tag
Mit uns fanden ca. 80 weitere Sprachschüler den Weg in die Sprachschule, um den gebuchten Kurs zu beginnen. Unabhängig von der jeweiligen Dauer des Kurses mussten alle neuen Studenten nach der Anmeldung an der Rezeption in der Aula, den Sprachtest (Placement Test) absolvieren, mit dem das Niveau der Sprachkenntnisse festgestellt wurde. Nach dem Sprachtest fand in der Jubilee Hall eine Einführung mit anschließendem Rundgang durch Schule und Umgebung (Newmarket) statt, sodass sich keiner der neuen Studenten verläuft. Kleinere Gruppen und eine wunderbare Organisation erleichterte es den Studenten ungemein, sich in dem neuen Terrain zurecht zu finden. Im Anschluss daran wurden wir schon den ersten Kursen (Closed elective Kurs) zugeordnet, die am nächsten Tag schon starteten. Auch wenn es am ersten Tag noch keine genaueren Ergebnisse zum Sprachtest, sowie einen Stundenplan gab, waren es doch viele neue Eindrücke die wir gewonnen hatten.
2. Tag
Unser zweiter Tag startete um 8:30 Uhr mit dem „Closed elective Kurs“, bei dem wieder einmal erst die Organisation im Vordergrund stand. Im Anschluss ging es mit einer Vorstellungsrunde und diversen Kennenlernspielen los, bei welchen schon deutlich wurde, dass die Studenten von überall (Korea, Japan, Frankreich, Schweiz aber auch Mexiko etc.) kamen, um endlich der englischen Sprache mächtig zu werden. Am Nachmittag wusste dann auch schon Jeder, welches Sprachniveau er hat und wie der Stundenplan für die kommenden Wochen sein wird. Ziemlich überrascht von der Einstufung im „Intermediate“ bzw. „Upper Intermediate Level“, traten wir den Heimweg an.
3. Tag und die nächsten Tage
Vormittags frei und endlich mal wieder ausschlafen, gemütlich frühstücken und auf die Dinge warten die da so kommen (; . Am Nachmittag war es dann endlich soweit und wir starteten mit den Main Kursen in dem jeweiligen Sprachniveau. Nun sollte sich zeigen, ob wir im richtigen Kurs sitzen oder wie so oft im Englischunterricht nichts verstehen?!? Auch im Main-Kurs gab es wieder eine Vorstellungsrunde und unsere gute deutsche Sprache sprach nun niemand mehr, da die Zusammensetzung nun doch ziemlich multikulturell war. Und wie es wie so oft im Leben ist, war alles halb so schlimm und die Verständigung auf Englisch funktionierte besser als wir es uns vorher gedacht hatten. Wir saßen also jeder für sich im richtigen Kurs und waren gezwungen Englisch zu reden, zu schreiben sowie zu hören. So setzte es sich dann in der ersten und zweiten Woche erst einmal fort…
