Am Mittwoch gegen Mitternacht gut in Bangkok gelandet machten wir uns direkt mit dem Taxi auf zum Hotel Heritage Baan Silom, was nun unser Domizil für 4 Tage war, bevor es über Sura Thani rüber nach Ko Samui gehen sollte. Die Zeitumstellung meisterten wir in Richtung Heimat besser als damals in die entgegengesetzte Richtung. Nach 6 Stunden schlaf waren wir wieder putzmunter und frühstückten ausgiebig im Hotel. Danach ging es auch schon auf Entdeckungstour in die tropische 12 Millionen Metropole. In einer Schhlangenfarm konnten wir sogar beobachten wie sich eine Königskobra ihr altes Gewand abstreifte. Kulinarische Genüsse gab es überall zu traumhaft günstigen Preisen. Auch wenn wir manchmal kleine Snacks vom Grill direkt an einer 8 spurigen Strasse zu uns nahmen, bekam uns die thailändische Küche sehr gut.
Bilder vom 1. Tag und 2. Tag (25./26.03.2010):
Frühstück im Starbucks direkt vor unserem Hotel und los ging es auf Bangkok Besichtigungstour. Ein erster Blick auf den Stadtplan erschreckte uns ein wenig, denn Bangkok ist flachenmäßig mit 1.600km² fast doppelt so groß wie Berlin. Nachdem wir zahlreiche Tempel durchforstet hatten, kamen wir ins Gespräch mit einem Thai, der sich später als undecover Policeman autete. Unser Glück, denn er gab uns viele nützliche Informationen. So erfuhren wir von ihm, dass ein Tag zuvor der König Bhumibol Adulyadej im soeben besuchten Tempel zu Besuch war und die Regierung aus diesem Grund einiges investierte um Demos und Aufstände zu vermeiden. Überall Armee und Polizei, das konnte auch nicht normal sein. Gelbe Flaggen und rot gekleidete Menschen schmückten die Strassen und im Zentrum fand eine große Demo (die wenige Wochen auch zum Thema in den deutschen Nachrichten wurde) statt. Der Undercover Policeman riet uns ein Tuk Tuk zu nehmen und schrieb uns alle wesentlichen Informationen auf ein kleines Blatt Papier. Für sage und schreibe 20 Baht (0,50 €) fuhr uns das Tuk Tuk dann 2 Stunden durch die Stadt und brachte uns von einer Attraktion zur nächsten. Grund dafür war, das der Fahrer des Tuk Tuks Benzingutscheine von den jeweiligen Standorten bekam. So besichtigten wir einige weitere Tempel und zwei Dressmarts. Scheinbar wussten von dieser Aktion nicht viele Touristen denn die Tempel waren nicht so überlaufen wie einige zuvor. Im ersten Tempel kamen wir mit einem Thai in Kontakt der uns das Ritual des Buddhismus ein wenig erläuterte. Er sprach perfekt Englisch was die Sache um einiges einfacher machte. Nächstes Ziel war ein Touristenzentrum, wo wir Karten für einen angesagten Thaiboxkampf ergattern konnten. Zufälligerweise kämpfte an diesem Tag der Thai-Champion was dieses Event auch für Thais selber attraktiv werden ließ. Wir hatten an diesem Tag soviel Glück, Grund dafür musste wohl Martins Greenstone sein, welchen er in Neuseeland bekommen hatte.
